BfB Logo org neu
Unabhängige Wählervereinigung Bürger Für Brieselang e.V.
twitter.png facebook.png
Bürger für Brieselang

Warum kann Brieselang keine Telefonkonferenzen?

Peinlicher Moment für die Gemeinde Brieselang: Eine Hauptausschuss-Sitzung am 29. April kann nicht stattfinden, weil der Bürgermeister nicht für alle Gremeinmitglieder ausreichend Telefonleistungen zur Verfügung stellen kann. Und dies, obwohl er von der Gemeindevertretung genau dafür drei Wochen zuvor den klaren Auftrag erhalten hatte. Die Begründung des Bürgermeisters lautete: Die alte Telefonanlage kann das nicht. Bitte? Was alle anderen (großen und kleinen) Unternehmen, Behörden und Vereine in der Corona-Pandemie können, kann die Gemeindeverwaltung Brieselang nicht? Gewerbliche Anbieter von Video- und Telefonkonferenzen - in der Gemeindeverwaltung Brieselang völlig unbekannt? Ausgerechnet der Bürgermeister, der die Digitalisierung im Wahlakmpf auf seine Wahlplakate drucken ließ und die Verwaltung modernisieren wollte, scheitert bereits am Telefon?

Warum geht in Brieselang nicht, was überall sonst klappt. Den Wortlaut unserer Anfrage an den Bürgermeister lessen Sie hier:

Weiterlesen

Corona-Virus in Brieselang: Was wissen wir - und was nicht

Aktualisierung vom 28. April 17.30 Uhr

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,


am 15. März 2020 haben wir uns mit einem Aufruf an Sie gewandt, in der Corona-Pandemie besonnen, aber nicht hektisch oder panisch zu reagieren. Die meisten von Ihnen haben in den letzten Wochen sehr solidarisch, freundlich und hilfsbereit reagiert. Herzlichen Dank dafür.

Jetzt aber, ganz ehrlich, nerven die Kontakteinschränkungen immer mehr. Die Kinder sind nicht in der Schule oder in der Kita, sondern dauerhaft zu Hause. Eltern müssen im Home-Office arbeiten. Veranstaltungen, Urlaube und viele uns wichtige Aktivitäten können wir derzeit nicht durchführen. Manchen von uns reicht es deshalb. Das ist verständlich, aber nicht vernünftig. Wir haben die erste Phase der Krise wohl gut bewältigt: Das Gesundheitssystem wurde bisher nicht überlastet und die für Deutschland erhobenen Zahlen sehen auf den ersten Blick besser als in anderen Teilen der Welt aus. Nach allem, was wir wissen, haben wir die Pandemie aber noch lange nicht überstanden. Es könnten schwere Rückfälle drohen. Wir müssen vorsichtig bleiben.

Wir denken, dass bei so starken Einschränkungen alle Bürgerinnen und Bürger Anspruch auf umfassende Informationen haben. Deshalb teilen wir hier, was wir wissen - natürlich mit besonderem Bezug zu Brieselang. Sie finden unter nachfolgendem Link die wichtigsten Fragen und Antworten:   

Weiterlesen

Corona: Eltern sollen von Kita-Beiträgen befreit werden

Viele Eltern von Kita-, Krippen- und Hort-Eltern in Brieselang fragen sich derzeit, ob sie für die Dauer der Corona-bedingten Schließung der Kindertagesstätten Beiträge für Kinder zahlen müssen, die wegen der Corona-Pandemie nicht notbetreut werden.

Näheres lesen Sie hier:

Weiterlesen

Gemeinde: Gremien und Demokratie bleiben funktionsfähig

Die Gremien der Gemeindevertretung bleiben auch in der Corona-Krise funktionsfähig und tagen zur Erhaltung des Demokratieprinzips eingeschränkt und unter strengen Sicherheitsvorkehrungen. Darauf haben sich der Vorsitzende der Gemeindevertretung Thomas Vogel, die Fraktionsvorsitzenden, die Ausschussvorsitzenden und der Bürgermeister in einer Telefonkonferenz geeinigt.

Näheres lesen Sie hier:

Weiterlesen

Corona: Vorsorge, Ruhe und Pragmatismus nötig!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

das Coronavirus hat Deutschland, Europa und die Welt aktuell im Griff. Weite Teile der öffentlichen Infrastruktur werden zurückgefahren - nicht zuletzt auch Schulen und Kitas. Viele von Ihnen machen sich Sorgen um ihre Familie und die weitere Entwicklung.

Vor uns steht eine Bewährungsprobe. Sorgen sind verständlich. Hektisches oder panisches Verhalten ist aber falsch. Das Virus ist nach den bisher bekannten Erkenntnissen von Virologen zwar hochansteckend, verläuft in den weitaus meisten Fällen aber sehr glimpflich wie eine Erkältung oder eine leichte Grippe, vor allem mit trockenem Husten und Fieber. Gleichwohl ist es wichtig, stärker gefährdete ältere Menschen (ab ca. 65 Jahren) und Menschen mit Vorerkrankungen besonders zu schützen. Und vor allem soll die Zahl der schwer Erkrankten mit Blick auf die medizinische Versorgung nicht sprunghaft schnell ansteigen. Deshalb soll die Verbreitung des Virus verlangsamt werden. Und deshalb geht es nach den Worten der Bundeskanzlerin um die Einschränkung, möglichst sogar die Vermeidung unnötiger sozialer Kontakte und den besonderen Schutz der Risikogruppen.

Kinder sind auch Überträger des Virus, zeigen meist aber gar keine Symptome. Die Schließung von Schulen und Kitas hat deshalb den Zweck, auch hier zum Schutz der Risikogruppen die Zahl der sozialen Kontakte zu reduzieren.

Bitte bedenken Sie aber auch: Wir können nicht unsere öffentlichen und betrieblichen Infrastrukturen gänzlich lahmlegen. Viele werden für die Versorgung aller und für das Funktionieren der öffentlichen Infrastrukturen arbeiten müssen. Deshalb appellieren wir an Sie und empfehlen im Einklang mit den zuständigen Behörden:

  1. Befolgen Sie die Anweisungen und Empfehlungen der Behörden. In einer Demokratie darf man alles in Frage stellen, aber bitte erst nach einer aktuellen Krisenlage. Jetzt ist es notwendig, gemeinsam und einheitlich nach einem Plan zu handeln.
  2. Verbreiten Sie keine unnötige Panik oder Hektik. Verzichten Sie auf übertriebene und effektheischende Meldungen in sozialen Netzwerken. Die Lage ist ernst, wir werden sie aber gemeinsam bewältigen.
  3. Halten Sie einen Mindestabstand von rund 1,5, besser von 2 Metern von Ihren Mitmenschen, schütteln Sie keine Hände und befolgen Sie peinlich genau die Hygienevorschriften.
  4. „Hamsterkäufe“ sind unnötig und dumm. Sie führen erst zu krisenhaften Zuspitzungen. Lassen Sie das im Interesse Ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger und damit auch im eigenen Interesse. Kaufen Sie vor allem nicht den öffentlichen Einrichtungen die Desinfektionsmittel weg. Zu Hause reicht in aller Regel ausgiebiges Händewaschen mit Seife.
  5. Helfen Sie besonders den gefährdeten Zielgruppen. Machen Sie etwa Einkäufe für ältere Nachbarn oder übernehmen Sie die Kinderbetreuung für Menschen, deren Arbeit für die öffentliche Infrastruktur unverzichtbar ist. Eine Betreuung durch Oma und Opa ist aber keine gute Idee, denn diese dürften in der Regel viel stärker gefährdet sein als die Kinder.
  6. Helfen Sie - unter Beachtung der Hygienevorschriften - besonders erkrankten und in Quarantäne gestellten Menschen. Die Virus-Erkrankung darf nicht zu einem Ausschluss aus der Gesellschaft oder gar zu einer sozialen Stigmatisierung führen.
  7. Und ganz besonders: Seien Sie freundlich, aufmerksam und muntern Sie Ihre Mitmenschen und Nachbarn auf.

Liebe Brieselangerinnen und Brieselanger, lassen Sie uns in dieser schwierigen Zeit das Gemeinsame betonen, unterschiedliche Meinungen und Streit zurückstellen und uns – leider nur gedanklich – unterhaken. Wir schaffen das gemeinsam. Es gibt eine Zeit nach Corona. Und dann werden wir uns wieder alle die Hände schütteln und uns in die Arme nehmen!

 

Weitere Beiträge ...