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Außendienst des Ordnungsamtes im Jahr 2009
Land schaut Berliner S-Bahn-Planung nur zu
Das Land Brandenburg wartet ab, was Berlin mit der S-Bahn-Verlängerung über Spandau hinaus vorhat und wird derzeit selbst nichts unternehmen. Das sagte der neue Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger (SPD) bei einer Veranstaltung in Falkensee. Der BFB-Fraktionsvorsitzende hatte ihn gefragt, wie Brandenburg verhindern will, dass Berlin die S-Bahn bis zu einem neuen Bahnhof Hackbuckschstraße (zwischen Spandau und Albrechtshof) verlängert und damit den Platz für ein künftig ggf. benötigtes drittes Regional- und Fernbahngleis belegt. Berlin untersucht derzeit die Wirtschaftlichkeit einer solchen Verlängerung. Es bestehen Befürchtungen, dass Berlin damit in Eigenregie Fakten schafft, die langfristig auch zu einer Verlängerung der S-Bahn bis Falkensee zu Lasten der Regionalbahn führen. Immerhin erkannte Vogelsänger an, dass sich für Brandenburg die S-Bahn-Verlängerung erledigt habe. Auch von Landrat Dr. Burkhard Schröder und Falkensees Bürgermeister Heiko Müller, beide SPD, kam kein Widerspruch mehr.
Land hält Zusagen zur Bahnanbindung nicht ein
Die von der Landesregierung ursprünglich zugesagte Einführung eines Halbstundentakt für die RB 14 bis Berlin-Friedrichstraße ab Dezember 2011 wird nicht eingehalten. Das ist das Ergebnis einer SPD-Veranstaltung in Falkensee am 23. Februar. Der neue Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger (SPD) sagte, dies werde frühestens ab 2015 realisiert. Es sei aber noch von der Anbindung des Flughafens Schönefeld über die Dresdner Bahn abhängig. Dies könne sich noch weiter verzögern. Der BFB-Fraktionsvorsitzende Christian Achilles forderte Vogelsänger in der Veranstaltung auf, an den Zusagen festzuhalten.
Bahn bestellt neue Züge für Brieselang
Die Deutsche Bahn AG hat bei Bombardier im Februar weitere 48 Talent II-Züge bestellt. Diese sollen ab Dezember 2011 die alten Regionalzüge auf den heutigen Linien 10 und 14 ersetzen. Die neuen Züge sind einstöckig, klimatisiert, modern ausgestattet und verfügen über deutlich mehr Türen. Damit soll das Ein- und Aussteigen beschleunigt werden. Da die Züge zugleich deutlich verbesserte Beschleunigungseigenschaften aufweisen, sollen die Fahrpläne wieder stabiler werden. Die Züge werden in der Regel 5-teilig mit 300 Sitzplätzen, in Berufszeiten 8-teilig mit 460 Sitzplätzen verkehren. Das sind 40 Sitzplätze mehr als heute in den heutigen Regionalbahnen.
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