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Unabhängige Wählervereinigung Bürger Für Brieselang e.V.
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Bürger für Brieselang

Gemeinde darf Impfungen von Kita-Erzieherinnen fordern

Die Gemeinde Brieselang darf bei Stellenausschreibungen für Erzieher/-innen für Hort und Kita Impfbescheinigungen gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken, Keuchhusten und Hepatitis A fordern. Das hat die Kommunalaufsicht des Landkreises Havelland entschieden. Hintergrund war eine von diversen Rechtsaufsichtsbeschwerden des IBB-Fraktionsvorsitzenden Ralf Heimann. Er hatte das für eine Körperverletzung und einen Verstoß gegen Art 2. Grundgesetz gehalten. "Ein Verstoß... sei schon vom Ansatz her nicht ersichtlich" teilte dazu der Landkreis nur lapidar mit.

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Alles Gute für das Jahr 2016!

Bundesverfassungsgericht kippt Altanschließerbeiträge

Die beitragsrechtliche Inanspruchnahme von Eigentümern von Grundstücken, die vor 1990 an das Wasser- und Abwassernetz angeschlossen worden sind, sog. Altanschließer, ist verfassungswidrig. Das hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe auf eine Verfassungsklage zweier Cottbuser hin entschieden. Die nachträgliche Inanspruchnahme verstoße gegen den Vertrauensschutz, urteilte das oberste deutsche Gericht und hob damit zwei Urteile das Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg auf.

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Traglufthalle: Neuer Ärger um Nachtarbeit

Immer neuer Ärger um die Aufstellung der Traglufthalle in der Lange Straße. Nachdem die Gemeinde gegen Wochenendarbeit eingeschritten war, hat nun der Bauherr - die Paranet Deutschland GmbH - beim Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (LUGV) eine Genehmigung auf Nachtarbeit zwischen 22 und 6 Uhr gestellt. Nachdem diese ursprünglich mit Ausnahme von Sonn- und Feiertagen erteilt worden war, konnten die Anwohner mit einem kurzfristigen Widerspruch am 23. Dezember eine aufschiebende Wirkung erreichen. Bis zur Entscheidung über den Widerspruch darf damit nachts nicht gearbeitet werden.

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Traglufthalle erst im neuen Jahr fertig

IMG 0987Die in der Lange Straße als Nounterkunft für Flüchtlinge vorgesehene Traglufthalle wird weder am 19. Dezember, noch am geplanten Ersatztermin am 27. Dezember fertig. Wegen der Bauverzögerungen wird die Halle vermutlich erst im neuen Jahr bezugsfertig sein. Weitere Verzögerungen könnten durch eine Ablehnung der beantragten Nachtarbeit und das fehlende Brandschutzkonzept ergeben.

Wo ist der Landrat? - BFB greift Landkreis an

Mit einem Schreiben hat die BFB-Fraktion die Informationspolitik des Landkreises in der Flüchtlingsfrage angegriffen. "Sie wissen, dass die Gemeinde Brieselang Sie bei der schwierigen Aufgabe, kurzfristig eine hohe Zahl von Flüchtlingen im Kreisgebiet menschenwürdig unterzubringen, umfassend unterstützt. Umso bedauerlicher finden wir es, dass der Landkreis diese Unterstützung nicht als Angebot und Anlass für einen offenen und transparenten Dialog versteht, sondern fortwährend „über die Köpfe hinweg“ der direkt gewählten örtlichen Verantwortlichen entscheidet. Damit wird die Chance vertan, eine größtmögliche Akzeptanz in der Bevölkerung für notwendige Maßnahmen zu sichern" schrieb der BFB-Fraktionsvorsitzende Christian Achilles an den Landrat und den stellv. Landrat.

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WAG startet durch

Die in Brieselang gegründete Willkommensarbeitsgemeinschaft startet durch. In nur sechs Wochen wurde eine beeindruckende Zahl von Projekten aufgesetzt. Das wurde bei einer Plenumsveranstaltung am Freitagabend deutlich. Bereits jetzt laufen Deutschkurse für Flüchtlinge. Die Begegnungsgruppe veranstaltet regelmäßig Treffen mit den Flüchtlingen in der Jugendherberge. Und für die 28 zur Einschulung anstehenden Kinder wurden Rucksäcke mit einer Schul-Erstausstattung vorbereitet. Ziele der WAG für die Zukunft sind eine bessere Information der Bevölkerung. Dazu soll in Kürze eine Website freigeschaltet werden. Darüber hinaus bereitet man sich intensiv auf den Start der Traglufthalle vor.

Gemeindevertretung beschließt BFB-Antrag zur Bahnanbindung

IMG 1007Die Gemeindevertretung Brieselang hat einstimmig einen von der BFB-Fraktion vorgelegten Antrag zur Bahnanbindung beschlossen. Dieser ist weitgehend identisch mit der von Bürger Für Brieselang initiierten Bahnpetition.

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BFB hat Vorstand gewählt

FreiCarmen0235ks10x15 72RGBDie Unabhängige Wählergemeinschaft Bürger Für Brieselang hat ihren Vorstand neu gewählt. Als Vorsitzender wurde Christian Achilles bestätigt. Neue stellvertretende Vorsitzende wurde Carmen Frei (s. Bild). Die Kasse bleibt in den Händen von Conny Schmitz-Mesters. Als Beisitzer wurden Jörg Lorenz und Klaus Wedell bestätigt. Günter Lüder schied nach langjähriger Tätigkeit aus dem Vorstand aus, wird die Arbeit aber weiter unterstützen.

Der BFB-Vorsitzende Christian Achilles nannte als Schwerpunkte der politischen Arbeit im nächsten Jahr das gute nachbarschaftliche Zusammenleben mit Flüchtlingen in der Gemeinde, die Sicherung einer halbstündigen Bahnanbindung und die weitere Verbesserung der Infrastruktur durch Baumaßnahmen im Kita- und Hortbereich, weitere Beleuchtungen und zusätzliche Straßenbauvorhaben.

Kita-Regenbogen: Planung bleibt, keine Flüchtlinge

IMG 1013An der bisherigen Planung, das alte Rathaus mitsamt eines Anbaus künftig für eine erweiterte Kita Regenbogen zu nutzen, soll festgehalten werden. Das hat der Bildungs- und Sozialausschuss der Gemeinde am Mittwochabend auf BFB-Antrag hin empfohlen. Für den Antrag stimmten neben BFB die CDU, SPD, Grüne und Linke. Lediglich der IBB-Vertreter stimmte dagegen. Zuvor hatte die IBB bereits in einer Petition die Forderung erhoben, im alten Rathaus Flüchtlinge unterzubringen. Das hätte einen Neubau und eine Erweiterung der Kita Regenbogen an diesem Standort unmöglich gemacht. Diese Forderung hatte in den letzten Tagen erheblichen Unmut der Kita-Eltern ausgelöst. Die endgültige Entscheidung fällt in der Gemeindevertretung am 25. November.

IBB will neue Kita als Notunterkunft für Flüchtlinge nutzen

Die sogenannte "Initiative für Bürgerinteresse und Bürgerbeteiligung" (IBB) will den Bau einer neuen Kita im alten Rathaus stoppen und stattdessen dort eine Notunterkunft für bis zu 80 Flüchtlinge einrichten. Das ist ein wichtiger Punkt einer Petition, mit der sich die von Ralf Heimann geführte Gruppe in der Flüchtlingsfrage positionieren will. Darüber hinaus soll die Gemeinde Kompakthäuser für Flüchtlinge errichten und in der vorgesehenen Traglufthalle nur höchstens 80 Menschen unterbringen.

BFB-Fraktionsvorsitzender Christian Achilles kritisierte die IBB für diese Position scharf. "Wir brauchen dringend neue Kita-Plätze. Der Bau einer neuen Kindertagesstätte unter Nutzung des alen Rathauses, der früheren Kita Sonnenschein, ist beschlossen. Wer das jetzt in Frage stellt, gefährdet die Kita-Versorgung und spielt die einheimische Bevölkerung gegen Flüchtlinge aus. Wir haben die Vermutung, dass genau das Ziel der IBB ist. Bürger Für Brieselang lehnt ein solch zynisches Spiel kategorisch ab." Die BFB-Fraktion rief die Brieselanger auf, eine solche Petition nicht zu unterstützen.

Bahnanbindung: BFB schreibt an Ministerin

Die BFB-Fraktion hat sich wegen der ab Dezember drastisch verschlechterten Bahnanbindung Brieselangs schriftlich an Brandenburgs Infrastrukturministerin Kathrin Schneider gewandt. "Bitte korrigieren Sie diese nicht an den Bedürfnissen der Kunden und Wähler orientierten Pläne und schaffen Sie wieder ein attraktives Regionalbahnangebot!" schrieb BFB-Fraktionsvorsitzender Christian Achilles.

Gleiche Schreiben richtete die BFB-Fraktion auch an den Konzernbeauftragten der DB Regio NordOst, Dr. Joachim Trettin, an die Geschäftsführerin des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg Susanne Henckel sowie an den Geschäftsführer der Ostdeutschen Eisenbahn, Arnulf Schuchmann.

Den Inhalt der Schreiben können Sie hier lesen.

pdf151025_BFB_Verkehrsträger_Protest_gegen_Verschlechterung_der_Regionalbahnanbindung.pdf36.31 kB

Erste Flüchtlingsfamilien in Jugendherberge

JugendherbergeDie ersten drei Flüchtlingsfamilien sind am Freitag in die Jugendherberge in Brieselang eingezogen - zwei aus Syrien, eine aus Afganistan. Darunter befinden sich auch neun Kinder. Insgesamt rund 80 Personen sollen in den nächsten Tagen dort untergebracht werden.

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Gemeinde schult Flüchtlingshelfer

Die Gemeinde Brieselang wird im November und Anfang Dezember die ersten 45 Flüchtlingshelfer schulen. Es handelt sich um Brieselanger Bürgerinnen und Bürger, die sich freiwillig zur Mithilfe gemeldet haben. Durchgeführt werden die Schulungen vom Fachberatungsdienst für Zuwanderung und Integration im Auftrage der Landesregierung.

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Neue Parkplätze fertig

IMG 0995Die drei neuen Parkplätzen im Bereich Karl-Marx-Straße/Schulplatz sind fertiggestellt. Insgesamt 53 neue Autostellplätze sind entstanden. Im nächsten Schritt will die Verwaltung die gesamte Kreuzung Karl-Marz-Straße, Schulplatz, Birkenallee umbauen - mit Verkehrsinseln, Fußwegen und Parkplätzen vor der Kirche.

Traglufthalle baurechtlich zulässig

Die Aufstellung einer Traglufthalle in der Lange Straße ist baurechtlich zulässig - das ist das Ergebnis einer von der Gemeinde veranlassten Überpüfung durch eine Fachanwältin für Verwaltungsrecht.

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Notbetrieb im Rathaus hält an.

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Nach dem Brand in einem Restaurant kann auch das im selben Gebäude untergebrachte Brieselanger Rathaus bis auf Weiteres nicht genutzt werden. "Das Rathaus selbst ist vom Brand unbeschädigt, wegen der vorhandenen Brandausdünstungen ist eine Nutzung aber weiterhin nicht möglich" sagte Bürgermeister Wilhelm Garn.

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Straßenbaukosten in Brieselang günstig

IMG 0991Brieselang hat zuletzt zu sehr günstigen Beitragssätzen pro qm Straßenbaumaßnahmen realisiert. Darauf hat der BFB-Fraktionsvorsitzende Christian Achilles hingewiesen. "Bei den letzten Straßenbaumaßnahmen in der Pestalozzistraße und im Heideweg lagen die Erschließungskosten vorbehaltlich der endgültigen Abrechnung zwischen 3,47 und 4,22 pro qm. Das ist deutlich geringer als in manchen Vorjahren."

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Daten und Fakten zur Notunterkunft Lange Straße

Hier stellt Ihnen die BFB-Fraktion die uns bekannten Daten und Fakten zur geplanten Notunterkunft für Flüchtlinge in der Lange Straße in Brieselang von A bis Z zur Verfügung: Die Fakten werden ständig aktualisiert:

 

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300 Brieselanger lassen Rechten keine Chance

Demonstration gegen NPD 2Die angekündigte Demonstration der NPD in Brieselang endete heute in einem Fiasko für die Rechten. Rund 300 Brieselanger, darunter viele Familien, Jugendliche und Kinder, demonstrierten mit Musik, Trommeln und Sprechchören gegen die etwa 10 aufgelaufenen Rechten. Deren über eine Mikrofonanlage verbreiteten Hassparolen gegen Flüchtlinge und Brieselanger Kommunalpolitiker waren daraufhin nicht zu verstehen. Nach rund 25 Minuten rollten die Neonazis ihre Transparente und Fahnen wieder ein und verließen Brieselang.

Bei einer spontanen Kundgebung im Anschluss sagte Brieselangs Bürgermeister Wilhelm Garn, es sei stolz auf diesen Ort. Brieselang habe gezeigt, dass es keine Nazis hier wolle. Aileen Jütterschenke von der SPD bedankte sich bei den Teilnehmern, darunter auch Gemeindevertreter von Linken, SPD, CDU, Grünen und BFB. BFB-Fraktionsvorsitzender Christian Achilles sagte, heute habe sich das wirkliche Brieselang gezeigt und durchgesetzt. Die Vorsitzende der Gemeindevertretung, Sabine Cory, sprach von einer Ermutigung. Der Vorsitzende der Nauener Stadtverordnetenversammlung, Hartmut Siegelberg (SPD) sprach den Brieselangern angesichts des "beeindruckenden Engagements" seine Anerkennung aus.

(Hinweis: Ein Plakatinhalt auf dem Foto wurde unkenntlich gemacht, weil er ein verfassungsfeindliches Zeichen enthielt - selbst wenn dies in der Absicht der Ablehnung desselben geschah)

 

Landkreis sucht dauerhaften Flüchtlingsstandort

Der Landkreis Havelland sucht in der Gemeinde Brieselang mit Hochdruck einen dauerhaften Standort für eine Flüchtlingsunterkunft. Eine Reihe von Grundstücken wird derzeit überprüft, eine Entscheidung gibt es noch nicht.

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Petition abgeschlossen: Danke für 1.803 Unterschriften!

IMG 1007Insgesamt 1.803 Personen aus unserer Region haben die Petition für eine angemessene Regionalbahnanbindung unterstützt. Das ist ein großer Erfolg. Es zeigt: Brieselang, Finkenkrug, Falkensee, Seegefeld und auch Albrechtshof sind auf gute Regionalbahnanbindungen angewiesen. Die jetzige Situation wird diesem Bedarf nicht gerecht.

Immerhin zwei Erfolge konnten wir erreichen, vielleicht werden noch drei daraus:

1. Für die alten Doppelstockwagen hat sich die Bahn jetzt einen Odeg-Zug ausgeliehen.
2. Der VBB wird sich gemeinsam mit der DB Regio für den Fahrplanwechsel im Dezember 2017 für einen sauberen Halbstundentakt einsetzen, möglichst mit Anschluss von und an die Regionalexpresse in Spandau.
3. Wir kämpfen noch mit dem VBB, wie die abendliche Lücke geschlossen werden soll.

Zufrieden können wir damit nicht sein, aber immerhin konnten wir einen Teilerfolg erreichen. Und wir konnten dem VBB deutlich machen, dass er künftig so mit uns nicht mehr umgehen kann.

Die durchgeführte Abstimmung über die Alternativen hat eine Zwei-Drittel-Mehrheit für ein Vorziehen des Zuges in die Ankunftslücke (in Brieselang) zwischen 23.14 und 00.14 Uhr (Variante B) ergeben. Dann würde eine neue Lücke von 90 Minuten zwischen 00.14 und 1.44 Uhr entstehen. Diese Lösung hätte Vorteile für Brieselang, aber Nachteile für Finkenkrug, wo die bisherige Lücke auch durch einen außerplanmäßigen Halt des RE 6 (nach Hennigsdorf) geschlossen werden kann.

Wir haben uns deshalb mit den Finkenkruger Freunden entschieden, uns nicht auseinanderdividieren zu lassen, sondern gemeinsam (!) für einen weiteren Zug mit Ankunft 23.44 Uhr (in Brieselang) zu kämpfen. Deshalb geht unser gemeinsamer Einsatz auch über diese Petition hinaus weiter.

BFB fordert Brandschutzkonzept für Traglufthalle

Die BFB-Fraktion fordert den Landkreis auf, kurzfristig ein tragfähiges Brandschutzkonzept für die Traglufthalle vorzulegen. "Es ist auf den ersten Blick erkennbar, dass ein mit einem durchgehenden Zaun hoch umschlossenes Gelände mit nur einem einzigen Ausgang nicht die Sicherheitsanforderungen für die Unterbringung von 300 Flüchtlingen erfüllt" sagte BFB-Fraktionsvorsitzender Christian Achilles. Es sei zu befürchten, dass in einem Brandfall zu wenig Notausgänge aus dem Gelände zur Verfügung stünden. Notwendig seien mehrere Ausgangstore. "Jetzt rächt sich, dass der Landkreis kein ordentlichen Baugenehmigungsverfahren durchgeführt hat. Dort wäre ein taugliches Brandschutzkonzept Genehmigungsvoraussetzung gewesen." 

Fahrplanwechsel: Nur kleiner Erfolg im Gespräch mit dem VBB

IMG 1007Im Gespräch mit dem VBB, der DB Regio und dem Infrastrukturministerium konnten die Vertreter von Bürger Für Brieselang, Pro Regionalverkehr und Bürgerinitiative Schönes Falkensee sowie Brieselangs Bürgermeister Wilhelm Garn nur kleine Fortschritte erzielen. Die Bahn AG wird ab sofort leihweise auf den RB-Linien einen Odeg-Zug einsetzen, um einen Einsatz der alten Doppelstockzüge zu vermeiden. Und es soll geprüft werden, wie die Angebotslücke zwischen 22.37 Uhr und 23.37 Uhr (jeweils Abfahrt Hauptbahnhof) durch einen weiteren Zug bzw. eine Verlängerung des Zuges aus Spandau geschlossen werden kann. Größere Änderungen im Fahrplan werden aber erst im Dezember 2017 möglich sein.

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Traglufthalle: Anwohner wehren sich gegen Verfahren

In einer Pressemitteilung und in einem offenen Brief an den Landkreis wehren sich die Anwohner der in der Lange Straße geplanten Notunterkunft für Flüchtlinge (Traglufthalle) gegen das Bauverfahren und kritisieren die mangelnde Kommunikation des Landkreises.

Unterstützung erhalten sie dabei vom BFB-Fraktionsvorsitzenden Christian Achilles. "Ich kann nicht verstehen, warum sich der Landkreis direkten Gesprächen mit gutwilligen Bürgern verweigert. Mit dem Verzicht auf ein Baugenehmigungsverfahren riskiert der Landkreis die Rechtswidrigkeit der Halle. Ich habe größte rechtliche Zweifel, dass es sich dabei um einen genehmigungsfreien ´fliegenden Bau´ handelt", sagte Achilles. Auf diese Weise werde aber eine ordentliche Abwägung mit den Interessen der direkten Nachbarn ausgehebelt.

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Gemeinde positioniert sich in Flüchtlingsfrage

Insgesamt fünf Anträge der Fraktion Bürger Für Brieselang zur Flüchtlingsthematik hat die Gemeindevertretung (GV) Brieselang mit jeweils großer Mehrheit beschlossen. Anlass war eine Petition der IBB, die deren Fraktion in Einzelteilen durch die GV beschließen lassen wollte. Keiner der IBB-Vorschläge fand jedoch ein Mehrheit.

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BFB nimmt Anwohner der Traglufthalle gegen Landkreis in Schutz

Die BFB-Fraktion hat sich hinter die Forderungen der Anwohnerinitiative Traglufthalle nach einer besseren Kommunikation des Landkreises gestellt. In einem offenen Brief hatte die Initiative gefordert, die Interessen der betroffenen direkten Nachbarn besser bei der Planung zu berücksichtigen.

Nach einem Gespräch mit Vertretern der Initiative kritisierte der BFB-Fraktionsvorsitzende Christian Achilles die Kommunikationspolitik des Landkreises. Es reiche nicht aus, nur Schriftstücke zu versenden. Der Landkreis müsse das direkte Gespräch mit den Anwohnern suchen. "Die Anwohner sind nicht gegen Flüchtlinge. Und sie akzeptieren deren Unterbringung in Brieselang. Sie wollen aber zu Recht eine offene Abwägung von Standorten und Interessen." 

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Gemeindevertretung beschließt Spielplatzkonzeption

Die Gemeindevertretung hat eine von der BFB-Fraktion vorgelegte Spielplatzkonzeption beschlossen. Danach sollen die vorhandenen Finanzmittel in Brieselang-Nord auf die Entwicklung eines Kinder-, Jugend-, Familien- und Freizeitgeländes zwischen Robinson-Grundschule und Fichtesportplatz konzentriert werden. In diesem Zuge soll auch ein attraktiver Kinderspielplatz entstehen. Sollten darüber hinaus weitere Finanzmittel zur Verfügung stehen, sollen auch zusätzliche kleinere Spielplätze entstehen. Eine Konzeption der IBB-Fraktion, die auf kleinere Spielplätze gesetzt hatte, lehnte die Gemeindevertretung mit großer Mehrheit ab.

Bahnpetition: 1300er-Marke überschritten

IMG 1007Die von Bürger Für Brieselang initiierte Online-Petition zur Bahnanbindung hat inzwischen die Marke von 1.300 Unterstützern überschritten. Inzwischen haben auch der Bürgerverein Finkenkrug und die Bürgerinitiative Schönes Falkensee zur Unterstützung aufgerufen. Hintergrund ist, dass mit dem Fahrplanwechsel im Dezember die Regionalbahnanbindung Brieselangs drastisch verschlechtert werden soll.

Online-Petition zur Bahnanbindung

 

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Regelmäßiger Newsletter von BFB

Bürger Für Brieselang informiert regelmäßig, in der Regel einmal wöchentlich, mit einem EMail-Newsletter kostenlos über das aktuelle politische Geschehen in Brieselang. Sie können diesen Newsletter auf dieser Seite unten rechts durch Angabe Ihres Namens und Ihrer EMail-Anschrift abonnieren. Der Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden.

Stellungnahme der BFB-Fraktion zur IBB-Flüchtlingspetition

Durch die sogenannte "IBB" wird derzeit in Brieselang eine Petition zum Thema Flüchtlinge verteilt. Brieselanger werden zur Unterschrift aufgefordert. Die BFB-Fraktion nimmt dazu wie folgt Stellung:

Wir rufen die Brieselanger auf, diese Petition nicht zu unterschreiben. Darin mischen sich einige diskussionswürdige Überlegungen mit einer Vielzahl von Forderungen, die völlig unrealistisch sind und zum Teil nur die einheimische Bevölkerung gegen Flüchtlinge ausspielen sollen.

Nähere Einzelheiten lesen Sie hier:

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Straßenbauvorhaben fast fertig

IMG 1014Innerhalb des Zeit- und Kostenrahmens: Die großen Maßnahmen im Anliegerstraßenbau im Komponistenviertel und in der Pestalozzistraße/Heideweg sind fast fertig. Beide Gebiete haben ernorm gewonnen.

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Nochmals aktualisierte Fragen und Antworten zu den Flüchtlingsunterkünften

IMG 0987Der Landkreis wird auf einem kirchlichen Gelände in der Langen Straße in Brieselang eine Traglufthalle aufstellen und bis zu 300 Flüchtlinge aufnehmen. Weitere Notunterkünfte entstehen gerade in Brieselang. BFB-Fraktionsvorsitzender Christian Achilles beantwortet die wichtigsten Fragen.

(Aktualisiert am 22.10.)

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Katastrophale Bahnanbindung ab Dezember

IMG 1007Der Fahrplanwechsel Mitte Dezember bringt für Brieselang drastische Nachteile mit sich. Darauf hat die BFB-Fraktion hingewiesen. 

Zwar fahren auch künftig zwei Züge pro Stunde - aber von Brieselang im Abstand von nur 19 Minuten, in der Regel um x.15 und x.34. Dadurch entsteht ein 19/41-Minuten-Takt. Auf dem Rückweg vom Hauptbahnhof nach Brieselang ergibt sich mit Abfahrtzeiten um x.15 und x.37 ein 22/38-Minuten-Takt. Die Umsteigemöglichkeiten von und auf die Regionalexpresse der Linien 2 und 4 entfallen. Damit sind auch Jungfernheide und Bahnhof-Zoo ohne die S-Bahn nur noch im Studnentakt erreichbar. Zwischen 22.37 und 23.37 Uhr gibt es vom Hauptbahnhof künftig keinerlei Verbindung nach Brieselang mehr.

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Diebstahlsdelikte in Brieselang steigen

Brieselang ist eine der wenigen Gemeinden im Bereich der Polizeidirektion West in Brandenburg, in der 2014 gegenüber dem Vorjahr die Zahl der angezeigten Staftaten gestiegen ist - von 581 auf 698. Das entspricht einer Steigerung um 20,1 %. Gleichzeitig ist die Aufklärungsquote von 51,3 % auf 49,7 % gesunken.

Ursache des enormen Anstiegs sind ausschließlich Diebstahlsdelikte. Diese sind 2014 um 73 % gestiegen. Deutlich zurückgegangen sind hingegen Geschwindigkeitsverstöße (14), Gewaltdelikte (12) und Sachbeschädigungen (92).

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Spenden für Flüchtlinge nur zur Tafel

Kleidungsstücke und andere Spenden für die erwarteten Flüchtlinge sollen bis auf Weiteres ausschließlich im Gebäude der Tafel in der Karl-Marx-Straße 148 neben dem Sportplatz und nicht in den Flüchtlingseinrichtungen abgegeben werden. Darum haben die Betreiber der Einrichtungen und die gebildete WillkommensAG gebeten. "Noch besser ist es, wenn abgewartet wird, was in den Einrichtungen wirklich gebraucht wird" sagte BFB-Fraktionsvorsitzender Christian Achilles. 

Kitas und Horte in Brieselang stark belegt

Die Brieselanger Kindertagesstätten und Horte sind stark gefragt und liegen an der Belastungsgrenze. Darauf hat die BFB-Fraktion hingewiesen.

Per 30. Juni 2015 besuchten 453 Kinder die Kitas und 341 die Horte. Die Betriebserlaubnisse der Einrichtungen liegen bei 453 (Kitas) und 360 (Horte). In Tagespflege werden weitere 51 Kinder betreut, 38 Kita-Kinder außerhalb der Gemeinde. Bis Mai 2016 dürften 33 Plätze fehlen.

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So sieht eine Traglufthalle aus!

TraglufthalleDer Landkreis beabsichtigt die Aufstellung einer Traglufthalle als Notunterkunft für Flüchtlinge in der Lange Straße in Brieselang. Spiegel-TV sendete ein Interview mit einem Hersteller, während im Hintergrund die Halle aufgebaut wird. Wenn Sie das Video sehen wollen, klicken Sie hier

Spiegel-TV zu Traglufthallen

Der RBB hat einige Bilder zu entsprechenden Hallen veröffentlicht: Wenn Sie sich einen eigenen Eindruck verschaffen wollen, klicken Sie hier:

Traglufthalle

 

BFB-Position zur Flüchtlingsunterbringung

Für die BFB-Fraktion hat deren Fraktionsvorsitzender Christian Achilles die Haltung zur Flüchtlingsunterbringung in Brieselang bei der Einwohnversammlung am 25. September erläutert. Lesen Sie hier die BFB-Position nach:

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S-Bahn will Regionalbahnen in Brieselang abschaffen

3146104834528041highRessbahnerweiterung.JPGDie Berliner S-Bahn will eine Verlängerung ihrer Strecke über Brieselang bis Nauen erreichen. Dafür sollen die heutigen Regionalbahnen entfallen. Das ist der Kern eines Konzepts, das Berlins S-Bahn-Chef Peter Buchner vorgelegt hat.

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Brieselanger Willkommensinitiative gestartet

Die Brieselanger Willkommensinitiative für Flüchtlinge ist gestartet. Rund 120 Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung von Bürgermeister Wilhelm Garn am 8. September in die Zeebr@-Grundschule. Inzwischen gehen immer weitere Anmeldungen für Mitwirkungen bei der Verwaltung ein. Weit über 150 Brieselanger wollen sich bereits engagieren.

In der ersten Versammlung wurden zahlreiche Arbeitsgruppen gebildet, u.a. für Deutschunterricht, für Begegnungen zwischen Einheimischen und Flüchtlingen und für die Mobilität der Flüchtlinge. Zahlreiche Menschen mit Fachkenntnissen, u.a. Lehrer, Sozialtherapeuten, Unternehmer und Juristen meldeten sich für ehrenamtliche Tätigkeiten. Berichte von den entsprechenden Gruppen aus Nauen und Falkensee führten in einigen Punkten noch zur Anpassung des Arbeitsprogramms. Eine Koordinationsgruppe soll die Vernetzung der Gruppe organisieren.Der nächste Schritt sollen erste Treffen der Arbeitsgruppen sein.

Weitere Anmeldungen zur Mitwirkung nimmt die Verwaltung unter der EMail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! entgegen. In Kürze soll es auch einen Internetauftritt mit den Arbeitsfeldern geben.